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Doping im Bodybuilding am Beispiel von Anabolika

Doping im Bodybuilding am Beispiel von Anabolika

Es wird penibel auf die Ernährung, Trainingsmethoden, aber auch Schlafzeiten geachtet. Der Konsum von Supplements gehört bei vielen Trainierenden zur Tagesordnung, während einige sogar so weit gehen, dass sie zu Dopingmitteln greifen, um das gewünschte Muskelwachstum zu beschleunigen. Was dabei erschreckend ist, ist die kinderleichte Verfügbarkeit der Anabolika im freien Internet gepaart mit detaillierten Informationen über deren Anwendungsmöglichkeiten. Innerhalb weniger Mausklicks kann man online per Smartphone oder Laptop zwischen verschiedenen Dopingprodukten wählen, sie bestellen und diese auf dem normalen Postweg an die eigene Adresse senden lassen. Zur Steigerung der von vielen Menschen geradezu manisch betriebenen Stärkung der Muskelkraft wird auch das aus 191 Aminosäuren bestehende Polypeptid Somatotropin (Human Growth Hormon, HGH) eingesetzt.

  • Abnehmbaren gürtelclip, 55 x 44 x 14 mm, erfordert AAA-Batterien nicht enthalten.
  • Daher ist auch schon der Besitz und Erwerb von Kleinstmengen strafbar, wenn man diese bei sich selbst anwenden will.
  • Nimmt der Sportler die Präparate in erster Linie zu medizinischen Zwecken ein, und zeigt sich eine mögliche Leistungssteigerung als bloßer Nebeneffekt, so kann dies selbstverständlich für den Einnehmenden keine strafrechtlichen Konsequenzen haben.
  • Für die Hersteller und Händler ist es ein Millionengeschäft, denn die Präparate können ganz bequem und problemlos über das Internet bestellt werden.

Interessanterweise ist im Web beim Versuch des Kaufes häufig der Wechsel auf eine thailändische Internetseite zu registrieren. Werden, wie aufgezeigt, die meisten Androgene zu Estrogenen aromatisiert, so kann dieses bei hohen Dosierungen zu einer Feminisierung des Mannes führen. Stanozolol wiederum hat traurige Berühmtheit durch Leichathleten (Abbildung 7) und hier https://naturliche-anabolika.com/gesundheit/boldenon-merkmale-wirkungen.html unter anderem den Amerikaner Ben Johnson erlangt, der es mittels dieses Anabolikums zum Sprintweltrekord, aber auch zur Dopingsperre gebracht hat. Auch Methyltestosteron dient der oralen Therapie des Hypogonadismus. Gleichermaßen war Metandienon in Deutschland als Arzneimittel Dianabol® im Handel, ist heute aber legal in der Bundesrepublik nicht mehr zu beziehen.

Strafe bei Verstoß gegen das Anti-Doping-Gesetz

Metabolisch nur wenig stabiler ist Nortestosteron, besser bekannt unter dem Namen Nandrolon (Deca-Durabolin®). Als nur in Österreich und in der Schweiz im Handel erhältliches Arzneimittel wird es zur Förderung des Eiweißaufbaus eingesetzt, wenn Diäten allein nicht helfen, so zum Beispiel bei Anorexia nervosa, schlecht heilenden Knochenbrüchen oder Osteoporose. Testosteron gilt als »das Anabolikum schlechthin«, wird jedoch bei oraler Gabe bereits bei der ersten Leberpassage nahezu quantitativ abgebaut, sodass es seine Wirkung nicht entfalten kann. In der Therapie eingesetzte Testosteron-Pflaster und Gele (zum Beispiel Androtop-Gel®) sowie buccale Tabletten sorgen für einen gleichmäßigeren Blutspiegel ohne Spitzen (4). Die Androgenwirkung von DHT und Testosteron dient naturgemäß der pränatalen Förderung der Entwicklung männlicher Sexualhormone und Geschlechtsmerkmale sowie der pubertären Regulation der Spermienproduktion. Während die aromatisierten weiblichen Hormone am Estrogen-Rezeptor angreifen, wirken die Testosteronderivate am Androgenrezeptor.

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Doch auch wer Anabolika nicht im Internet bestellt, kommt offensichtlich einfach an die Dopingpräparate. Laut Interpol kann man sie bei einigen zugelassenen Herstellern direkt vor Ort kaufen. Zudem bringen Großhändler beträchtliche Steroidmengen auf den illegalen Markt. In die Fitnessstudios gelangen die Mittel laut Interpol durch Hobbysportler, die sie selbst in kleinen Mengen an- und dann weiterverkaufen. Ich selbst bin schon auf diverse ähnliche Seiten gestoßen und sehe die Präsenz des Dopings, speziell im Amateurbereich des Bodybuildings, sehr kritisch. Insbesondere weil viele der Käufer von steroidhaltigen Medikamenten nicht ausreichend über eventuelle Risiken und Nebenwirkungen informiert sind bzw.

Der Einfluss von Wiederholungsbereich…

Insulin ist ein körpereigenes Peptidhormon, das den Stoffwechsel beeinflusst und den Blutzuckerspiegel senkt. Bei zusätzlicher Einnahme als Doping-Substanz können Nebenwirkungen wie Herzklopfen, schwere Hirnschäden und sogar im schlimmsten Fall der Tod eintreten. Eine ausführliche Auflistung der verbotenen Substanzen findet sich in der Anlage des Gesetzes. Nicht erlaubt sind danach diverse Anabolika, unter anderem exogene- und endogene anabol-androgene Steroide, außerdem Peptidhormone, Wachstumsfaktoren und ähnliche Stoffe sowie Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren.

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